Für
Fachkräfte

Die Beschwerde­stelle für Kinder und Jugend­liche hat einen ombud­schaft­lichen Auftrag. Daher versuchen wir, eine ein­vernehmliche Lösung für die Probleme zu finden. Mehr über die Arbeits­weise der Beschwerde­stelle erfährst du hier.

Die Beschwerde­stelle besteht neben den gesetz­lich zwingend ein­zurichtenden Strukturen zu Beschwerde und Parti­zipation in den Einrichtungen. Die Beschwerde­möglichkeit soll insbesondere für stationär unter­gebrachte Kinder so niedrig­schwellig wie unter den gegebenen Umständen möglich sein. Wir verstehen uns als unabhängige Ansprech­partner, die die Kinder und Jugend­lichen berät und sich für ihre Interessen einsetzt. Als Ombuds­stelle bemühen wir uns um eine einver­nehmliche Auflösung der Situation. Frau El Samadoni ist zertifizierte Mediatorin.

Die Kinder und Jugend­lichen, die eine Beschwerde an die Bürger­beauftragte richten, bleiben Herren des sie betreffenden Ver­fahrens. Alle Schritte der Beschwerde­stelle werden abgesprochen und mit den Kindern abgestimmt. Dies verschafft den Kindern den Raum zu reflektieren – das eigene Verhalten, die Wünsche und Motive sowie die Ziele und auch die Folgen der Beschwerde.

Es wird den Kindern und Jugend­lichen Gehör verschafft und konkret durch Begleitung zu Gesprächen (z.B. Hilfe­plan­gesprächen) dafür gesorgt, dass das Kind selbst oder die Beschwerde­stelle für das Kind dessen Interessen so formuliert, dass diese von den anderen Akteuren wahr­genommen und berück­sichtigt werden. Damit sorgt die Beschwerde­stelle dafür, dass die vorhandene Wissens- und Macht­asymmetrie zwischen den Kindern und Jugend­lichen auf der einen Seite und den Erwachsenen/Einrichtungen/ Behörden auf der anderen Seite aus­geglichen wird. Die Beschwerde­stelle stellt damit auch sicher, dass die Kinder und Jugend­lichen sich nicht nur als Objekt der (erwachsenen) Fach­welt wahr­nehmen, sondern die Erfahrung der Wirk­samkeit machen.

Zudem geht es um stärkere Trans­parenz und nicht auch zuletzt um den Kern der schwedischen Ombuds­idee: Über die Einzel­fälle hinaus­gehend sollen Politik und Akteure in der Kinder- und Jugend­hilfe durch die Beschwerde­stelle auch auf die Probleme auf­merksam gemacht werden, die im System begründet sind und ggf. durch diese Akteure behoben werden können.

Bei strukturellen Beschwerden über die Einrichtung (z.B. zu wenig Essen, einsperren, mangel­hafter baulicher Zustand, etc.), wird ein auf Wunsch anonymisierter Hinweis an die Heim­aufsicht erteilt. Auch Beschwerden von Erwachsenen über Ein­richtungen werden bei der Bürger­beauf­tragten bearbeitet.

Kontakt
Wir benutzen Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Website erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Nähere Informationen entnimmst du unsererer Datenschutzerklärung.